Feuerwehr Niederglatt

Telefon 118

 
 

 

Willkommen bei der Feuerwehr Niederglatt.


Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit, um bei einem Notruf unverzüglich Hilfe zu leisten, das heisst: Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen. Oberste Priorität hat dabei das Retten. 



WIR SIND FÜR EUCH #EINSATZBEREIT

Tel 118




Tag der offenen Tore am Samstag, 7. September 2024

Wir freuen uns, Sie am Tag der offenen Tore im Feuerwehr Niederglatt zusammen mit unseren Partnerorganisationen zu begrüssen. Es wartet ein reichhaltiges Programm auf Sie.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

News Juli 2024

Die verschiedenen Eskalationsstufen

Bei einem Alarm entscheidet die Einsatzleitzentrale (ELZ) anhand eines festgelegten Alarmstichwortes über die Dringlichkeit und Wichtigkeit des Einsatzes. Ein Beispiel: Muss ein gelöschter Brand nur noch kontrolliert werden, wird auf das Martinshorn verzichtet. Das bedeutet, die ELZ hat entschieden, dass es sich um einen regulären, aber nicht dringenden Einsatz handelt. Ist die ELZ unsicher, ob eine Alarmierung notwendig ist, kann eine Telefonkonferenz einberufen werden.

In einer solchen Telefonkonferenz kontaktiert ein Mitarbeiter der ELZ das Feuerwehrkommando. Ein Teilnehmer der Konferenz beurteilt die Lage vor Ort. Ist die Situation einfach zu bewältigen, sind keine weiteren Massnahmen nötig und der Einsatz wird geschlossen. Falls Unterstützung benötigt wird, wird je nach Rückmeldung eine Gruppe von Feuerwehrleuten alarmiert.

Ein Beispielszenario könnte sein: Ein Containerbrand im Freien, der keine Menschen oder Sachwerte gefährdet. Hier wird eine Bagatellgruppe (BAG) alarmiert, die kleinste Einheit der Feuerwehr. In Niederglatt haben wir sechs solcher Gruppen: zwei am Tag und vier in der Nacht. Wird nach 13:00 Uhr die BAG Tag1 alarmiert, ist beim nächsten Einsatz die BAG Tag2 an der Reihe, sodass nicht immer dieselben Feuerwehrleute ausrücken müssen.

Handelt es sich um einen grösseren Einsatz, wie einen Fahrzeugbrand, wird eine Kleinalarmgruppe (KA) alarmiert. Davon gibt es eine am Tag und zwei in der Nacht. Solche Einsätze erfordern mehr Personal und Einsatzmittel.

Die höchste Eskalationsstufe ist der Grossalarm (GA). Bei einem Grossalarm werden alle Feuerwehrangehörigen alarmiert, unabhängig von ihrer Tages- oder Nachteinteilung. Hier zählt jede helfende Hand. Beispiele für einen Grossalarm sind ein Haus im Vollbrand oder ein Flugzeugabsturz.

Je nach Einsatzkonzeption wird beim Alarmstichwort "Brand" automatisch die Autodrehleiter (ADL) der Stützpunktfeuerwehr Dielsdorf mitalarmiert, um im Ernstfall keine Zeit zu verlieren.

Die letzten Einsätze der Feuerwehr Niederglatt und die dazu aufgebotenen Alarmgruppen sehen Sie hier.

News Juni 2024

Feuerwehrauto im Dorf unterwegs? Es ist nicht immer ein Einsatz!

Wenn man ein Feuerwehrauto im Dorf sieht, denkt man oft, dass etwas Schlimmes passiert ist. Aber nicht immer steckt ein Notfall dahinter. Was macht also das Fahrzeug ausserhalb des Feuerwehrdepots, wenn kein Einsatz ansteht? Die Antwort ist einfach: Entweder trainiert die Feuerwehr Niederglatt bei einer ihrer zwölf Mannschaftsübungen oder was wahrscheinlicher ist, ein Maschinist absolviert eine vorgeschriebene Fahrstunde.
Die Fahrer eines Tanklöschfahrzeugs (TLF) werden auch Maschinisten genannt. Sie sind für das Führen des TLF und im Einsatz für das Fahrzeug selbst verantwortlich. Sie nehmen die Pumpen in Betrieb, sorgen dafür, dass das Fahrzeug über Hydranten mit Frischwasser versorgt wird und stellen so dem Löschtrupp das benötigte Wasser mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung. Auch wenn kein direkter Löscheinsatz erforderlich ist, ist der Maschinist dafür verantwortlich, dass die Mannschaft schnellstmöglich mit dem richtigen Material ausgerüstet wird.
Zurück zu den Pflichtfahrstunden: Jeder Maschinist muss zweimal im Jahr eine Pflichtfahrt mit einem Fahrlehrer absolvieren.  Die Fahrstunden nutzen auch der Schulung der Materialkunde und der Maschinistenhandhabung. Für Maschinisten, die nur gelegentlich einen Lastwagen fahren, dienen diese Pflichtfahrten auch dazu, sich an die Dimensionen und die Fahrphysik zu gewöhnen, welche sich massiv von einem gewöhnlichen PW unterscheiden.

News Mai 2024

Die Gebäudeversicherung des Kanton Zürich (GVZ) lanciert «First Responder Kanton Zürich»

Mit dem Pilotprojekt «First Responder Kanton Zürich» führt die GVZ eine flächendeckende Notfallversorgung mit qualifizierten Laienhelferinnen und -helfern ein. Sie leisten bei Herz/Kreislauf-Notfällen Soforthilfe und überbrücken so die kritische Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte. Das Projekt wird im Auftrag des Kantonsrats umgesetzt. Bei einem Herz/Kreislauf-Stillstand sind sofortige Wiederbelebungsmassnahmen entscheidend. Und je bewusster und schneller die Hilfe, desto höher die Überlebenschancen.
Bislang haben 39 von insgesamt 102 Feuerwehren im Kanton Zürich (rund 400 Feuerwehrleute) freiwillig First-Responder-Einsätze geleistet. Damit eine noch höhere Abdeckung im Kanton er-reicht wird, soll die Anzahl der First Responder auf bis zu 2’500 erhöht werden. Neben den An-gehörigen der Feuerwehr im Kanton Zürich werden deshalb weitere Personen gesucht, die in lebensrettenden Massnahmen geschult sind. Angesprochen sind beispielsweise Personen mit einer Mitgliedschaft in Organisationen des Personen- und Bevölkerungsschutzes oder solche mit einschlägiger Erfahrung im medizinischen Bereich.
Mehr Infos und Anmeldung hier

Neue Carbon-Leiter

Seit dem vergangenen Monat hat die Feuerwehr Niederglatt Grund zur Freude - sie ist nun stolze Besitzerin einer Carbon-Leiter. Sie bringt wesentliche Vorteile im Vergleich zur bisherigen Holzleiter. Die frühere dreiteilige Holzstützleiter wog ganze 103 kg und erforderte den Einsatz von vier Personen, um sie aufzustellen. Die neue Carbon-Leiter mit einem Gewicht von nur 50 kg kann von lediglich zwei Personen aufgestellt werden. Darüber hinaus ist das Handling der Carbon-Leiter deutlich ergonomischer und erleichtert somit die Arbeit der Feuerwehrleute erheblich.

Neuer Mehrzweckanhänger

Seit 35 Jahren verfügte die Feuerwehr Niederglatt über einen Öl-, Chemie- und Wasseranhänger, der für kleinere Einsätze genutzt wurde. Doch der alte Anhänger war nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch sehr schwer und  nicht vollständig ausgestattet für die verschiedenen Einsatzszenarien. Der neue Mehrzweckanhänger ermöglicht - je nach Bedarf - ein passendes, vorbestücktes Rollmodul für den Einsatz zu laden. Dadurch wird nur das Material zum Einsatzort transportiert, das auch tatsächlich benötigt wird.

News April 2024

Zurückschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern

Bild von Jack Blueberry aus Unsplash

Die Äste von Bäumen, Hecken und Sträuchern aus Vorgärten wachsen oftmals in das Strassengebiet. Dies kann die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Zudem können die Pflanzen die Durchfahrten der Rettungskräfte, die Arbeiten des Strassenunterhalts bei der Reinigung und beim Winterdienst behindern. Die Feuerwehr Niederglatt appelliert deshalb an die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fuss- und Radwegen, ihre Bäume, Hecken und Sträucher zurückzuschneiden. 

Vielen Dank, dass Sie die erforderlichen Sichtbereiche und das Lichtraumprofil dauernd freihalten.


Wie läuft eigentlich ein Feuerwehreinsatz ab?

Auch wenn jeder Einsatz eine individuelle Herausforderung mit ihren jeweiligen Eigenheiten aufweist, agiert die Feuerwehr grundsätzlich immer nach ihrem ständigen Auftrag: Sichern - Retten - Halten - Schützen - Bewältigen. Was heisst das aber konkret und im Detail für die Feuerwehr?

Sobald ein Ereignis auftritt, wird die Alarmmeldung von der Einsatzleitzentrale (ELZ) entgegengenommen. Bei vordefinierten Ereignissen alarmiert die ELZ unsere entsprechenden Einsatzgruppen direkt, in den anderen Fällen wird unsere Kompetenzgruppe telefonisch von der ELZ über das Ereignis orientiert und die aufzubietenden Gruppen werden im Gespräch mit dem Kader definiert.

Anschliessend folgt der eigentliche Feuerwehreinsatz: Die Angehörigen der Feuerwehr werden mittels Pager und App aufgeboten und begeben sich unverzüglich in unser Depot in Niederglatt. Der zuständige Einsatzleiter begibt sich als erster direkt zum Einsatzort und trifft dort die nötigen Vorabklärungen, Rekognosziert den Schaden und passt das Aufgebot nötigenfalls über Funk an. Zwischenzeitlich ziehen die eingerückten Feuerwehrleute ihre persönliche Schutzkleidung an und begeben sich in die Feuerwehrfahrzeuge. 
Der Einsatzleiter hat zwischenzeitlich das Ausmass des Ereignisses festgestellt  und sich für eine Vorgehensweise entschieden. Vor Ort angekommen, sichern die Feuerwehrleute als erstes den Ereignisort. Unter Berücksichtigung der Rangfolge Mensch, Tier, Umwelt und Sachwerte beginnt nun die Rettung von Personen oder Tieren, die sich in akuter Gefahr befinden. Ausserdem sind die Feuerwehrleute bestrebt, den bereits entstandenen Schaden möglichst im Rahmen zu halten und Menschen und Tiere sowie noch intakte umliegende Gebäude zu schützen. Schliesslich bewältigt die Feuerwehr das Ereignis.
Nach Abschluss des Einsatzes übergibt die Feuerwehr den Schadenplatz wieder dem Eigentümer, der anschliessend Massnahmen zur Wiederinstandstellung trifft, während sich die Einsatzkräfte ins Feuerwehrdepot zurückziehen, dort das eingesetzte Material retablieren und für den nächsten Einsatz bereitstellen. 

Auch wenn die Feuerwehrleute ihr Bestes geben, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, sind sie sich stets bewusst, dass ihre eigene Sicherheit höchste Priorität geniessen muss und dass sie das Ereignis nicht selbst verschulden, sondern dass dieses bereits eingetreten ist, bevor die Feuerwehr dazu gerufen wurde. Trotzdem fällt es je nach Ereignis nicht immer leicht, das Erlebte emotional unberührt wegzustecken. Eine angepasste Nachbesprechung am Einsatzende gehört deshalb genauso zum Ereignis, wie dessen Bewältigung.

 News März 2024


Tag der offenen Tore 2024 – Samstag, 7. September 2024

Wir freuen uns sehr, dass sich ein Organisationskomitee, bestehend aus engagierten Feuerwehrmännern und -frauen entschlossen hat, einen Tag der offenen Tür zu organisieren. Zusammen mit dem Rettungsdienst des Spitals Bülach, der Polizei RONN und der Jugendfeuerwehr Bezirk Dielsdorf möchten wir der Bevölkerung die Arbeit der Blaulichtorganisationen näherbringen.

Am Samstag, 7. September 2024, haben Sie die Möglichkeit, sich an Informationsständen, verschiedenen Attraktionen für Gross und Klein, sowie einer Festwirtschaft über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Blaulichtorganisationen zu informieren. Ausserdem werden eindrucksvolle Einsatzvorführungen stattfinden. Weitere Informationen werden rechtzeitig vor der Veranstaltung veröffentlicht. 

Wir freuen uns, Sie am 7. September 2024 begrüssen zu dürfen.

Fit für den Einsatz

Ab März 2024 wird sich auf freiwilliger Basis eine engagierte Sportgruppe aus Mitgliedern der Feuerwehr bilden, um gemeinsam für den Ernstfall körperlich fit zu bleiben. Die Gruppe trifft sich einmal in der Woche, um sich in ungezwungenem Rahmen sportlich zu betätigen und gleichzeitig die Kameradschaft unter den Feuerwehrleuten zu stärken. Wenn auch Sie dieser Sportgruppe beitreten möchten, müssen Sie lediglich ein aktives Mitglied der Feuerwehr sein. Gemeinsam setzen wir auf Gesundheit, Fitness und Teamgeist als wichtige Grundlagen für eine effektive Einsatzbereitschaft. Wir laden Sie herzlich ein, Teil unserer Feuerwehrgemeinschaft zu werden und mit uns gemeinsam fit für den Einsatz zu werden oder zu bleiben.

News Februar 2024

Die Feuerwehrstatistik 2023

Feuerwehrstatistik

Blicken wir zurück auf das Feuerwehrjahr 2023. Die folgenden Statistiken sollen einen Überblick über den Feuerwehrdienst geben:

  • Mannschaftsstatistik 2023

    Derzeit besteht die Feuerwehrmannschaft aus 50 Mitgliedern. Das Durchschnittsalter der Feuerwehrangehörigen beträgt  beeindruckend niedrige 33,3 Jahre, während das durchschnittliche Dienstalter bei 8,6 Jahren liegt. Der Frauenanteil in der Feuerwehr Niederglatt beläuft sich auf 16%. Im vergangenen Jahr verzeichneten wir einen durchschnittlichen Übungsbesuch von beachtlichen 78,7%.
  • Einsatzstatistik 2023

    Das Feuerwehrjahr 2023 verlief ruhig, mit insgesamt 27 Einsätzen, was einer Abnahme um 7 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden 414 Arbeitsstunden aufgebracht, um diese 27 Einsätze erfolgreich zu bewältigen. Dabei wurden 252 Einsatzkräfte mobilisiert, d.h. jeder Feuerwehrangehörige wurde im Durchschnitt fünfmal eingesetzt. Der längste Einsatz erstreckte sich über 7 Stunden und 26 Minuten und ereignete sich am 08.07.2023, als es galt, einen Dachstockbrand zu bekämpfen.

    Die Feuerwehr rückte am häufigsten aus, um Brände zu bewältigen (10), gefolgt von technischer Hilfeleistung (7). Die übrigen Einsätze verteilten sich auf Unechte Alarme, ausgelöst durch Brandmelder o.ä, Elementarereignisse und verschiedene weitere Situationen.
  • Alarmierungsstatistik 2023

    Die meisten Alarme für die Feuerwehrtruppe wurden im Juli (9 ) registriert. In den Monaten Januar, Februar und Dezember gab es keine Einsätze. Bezogen auf die Wochentage ist der Mittwoch der am häufigsten alarmierte Tag (6 Mal).

    Betrachtet man die Alarmierungszeiten, so ereigneten sich die meisten Alarme zwischen 15:00 und 16:00 Uhr (6 ), gefolgt von der Zeit zwischen 13:00 und 14:00 Uhr (3 ). Dies unterstreicht die hohe Bedeutung der Tagesverfügbarkeit der Feuerwehren.


News Januar 2024

Bild von Jonas Augustin aus Unsplash

Beförderungen ins Feuerwehr-Kader

An der Schlussübung vom 17. November 2023 sind folgende Feuerwehrangehörigen per 1. Januar 2024 befördert worden:

  • Dominic Korn zum Leutnant
  • Dominik Läng zum Korporal
  • Nico Engmann zum Korporal

Gerade in einer Milizorganisation ist es nicht selbstverständlich, dass junge Menschen Überdurchschnittliches zum Wohle der Gemeinschaft leisten. Eure Beförderung ist die Anerkennung für den besonderen Einsatz und gleichzeitig auch ein Auftrag für den zukünftigen Feuerwehrdienst. 

Wir gratulieren Euch herzlich und wünschen euch auch in Zukunft einen interessanten, abwechslungsreichen, herausfordernden und vor allem sicheren Feuerwehrdienst!


Eintritte in den Feuerwehrdienst

Zum ersten Mal an einer Schlussübung dabei waren die neuen aktiven Feuerwehrleute, welche sich im Laufe des Jahres 2023 für den Feuerwehrdienst entschieden haben. Eingetreten sind 2023:

Lukas Schuoler, Lotfy Ashour, Christon Nagaroor

Zudem freuen wir uns auf den Übertritt aus der Jugendfeuerwehr in den Aktivdienst per Januar 2024 von Karin Neeracher

Es freut uns sehr, dass sich Jugendfeuerwehrmitglieder nach Erreichen der Volljährigkeit dazu entschliessen, den Übergang in den Aktivdienst zu vollziehen. Unsere Nachwuchsschmiede hat bereits zahlreiche engagierte und erfahrene Kameraden hervorgebracht, die u.a. wichtige Positionen im höheren Kader innehaben. In diesem Sinne, herzlich willkommen und wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit dir!

Schon gewusst? Die Einsatzkleider als Lebensversicherung

Die Bekleidung und Ausrüstung der Feuerwehren stellt eine enorme Belastung für die Einsatzkräfte dar. Im Vergleich zu anderen Berufen, die das Tragen von Arbeitsuniformen oder Sicherheitsschuhen erfordern, müssen Feuerwehrleute zusätzlich zu ihrer Bekleidung und Schutzausrüstung schwere Ausrüstungsgegenstände tragen, die oft mehr als 30 Kilogramm wiegen. Die Schutzausrüstung, wie Brandschutzkleidung, Handschuhe und Schutzstiefel, ist notwendig, um ein hohes Mass an Sicherheit für die Feuerwehrleute zu gewährleisten, erhöht aber auch das Gewicht der Ausrüstung.
Die Brandschutzkleidung der Feuerwehrleute ist in der Lage, Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius für 60 Sekunden standzuhalten, obwohl bei einem Wohnungsbrand in der Regel Temperaturen um 200 Grad Celsius herrschen. Die thermische Isolierung der Schutzkleidung verhindert, dass Hitze in die Kleidung eindringt, aber auch, dass Hitze aus der Kleidung entweicht. Daher sind Feuerwehrleute im Einsatz einem fieberähnlichen Zustand ausgesetzt und müssen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, um nicht auszutrocknen.

News Dezember 2023

Ein Dank an die Angehörigen der Feuerwehrleute

Im Zusammenhang mit der Arbeit der Feuerwehren sind wir uns als Feuerwehrleute besonders bewusst, dass unsere Arbeit nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf uns selbst, sondern auch auf unser persönliches Umfeld hat.
In diesem Zusammenhang möchten wir unsere aufrichtige Anerkennung und Wertschätzung für den unschätzbaren Wert eures Beitrags zur Feuerwehrarbeit zum Ausdruck bringen. Mit eurer Hilfe tragt ihr entscheidend dazu bei, dass unsere Arbeit reibungslos und effektiv verläuft. Während wir im Einsatz sind, übernehmt ihr die schwierige Aufgabe, euch um die Familie und alle Belange zu Hause zu kümmern. Eure positive Einstellung und eure Unterstützung geben uns die Kraft und Motivation, um unsere wichtige Arbeit fortzusetzen.
Wir möchten uns auch für die aufmunternden Worte und die Anerkennung bedanken. Das Feuerwehrwesen kann manchmal eine herausfordernde Tätigkeit sein, aber wenn wir wissen, dass unsere Familie, Freunde und unser Umfeld uns unterstützen, fällt es uns leichter, uns für unseren Dienst an der Gemeinschaft zu engagieren. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf eure Unterstützung zählen können, um unsere Arbeit fortzusetzen .

Austritte aus dem Feuerwehrdienst

Austritte gehören zum Feuerwehrleben genauso wie die Eintritte und Beförderungen. Dennoch ist ein Abschied immer ein Verlust von wertvollen Feuerwehrmitgliedern und grossem Feuerwehr-Fachwissen.

Michael Stoll  verlässt uns nach 4.9 Dienstjahren. Michael war oft an vorderster Front mit dabei und agierte stets professionell und zielorientiert am Einsatzort. Er unterstützte die Mannschaft vor allem auch durch sein grosses medizinisches Fachwissen, dass er als diplomierter Rettungssanitäter mitbrachte. Wir danken dir herzlich für deinen grossartigen Einsatz und wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

News November 2023

Warum ist das Blaulicht blau?

Die Signalfarbe schlechthin ist Rot. Polizei, Ambulanz und Feuerwehr aber fahren mit blauem Licht, was allgemein eher als https://sites.hostpoint.com/.cm4all/uproc.php/0/Feuerwehr/Logos/.blaulicht176_v-contentxl.jpg/picture-400?_=18badce5f7f unaufdringliche Farbe gilt. Deshalb werden sie auch «Blaulichtorganisationen» genannt. Blau kommt im Strassenverkehr sonst praktisch nicht vor: Ampeln sind rot, orange und grün, die Scheinwerfer normaler Autos weiss und Rücklichter rot. Man könnte also argumentieren, dass sich die Farbe deshalb gut abhebt. Das ist ein Grund, aber nicht der ursprüngliche. Viel mehr dachte man bei der Wahl an Kriegsführung.

Im Hinblick auf den Zweiten Weltkrieg wurde im deutschen Reich 1935 ein neues Luftschutzgesetz vorgestellt, das unter anderem die Massnahme zur Verdunkelung definierte. Dadurch sollte feindlichen Fliegern die Orientierung bei Nacht erschwert werden. Da blaues Licht die höchste Streuung in der Atmosphäre hat, wird es ab einer Höhe von 500 Metern nicht mehr erkannt. Bis dahin war die Feuerwehr mit rotem Licht ausgestattet und musste umgerüstet werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg montierten viele Feuerwehrleute wieder die roten Lampen an ihre Autos, wohl vor allem aus Traditionsgründen. Blaulichtbefürworter aber argumentierten, dass Rot zu Verwechslungen mit Ampeln und Bahnübergängen führen könnten. Sie setzten sich durch. 1951 wurde in der StVZO offiziell Blaulicht vorgeschrieben. Ab dann verbreitete sich der Trend für Einsatzfahrzeuge in ganz Europa.

Im Rest der Welt wird dagegen oft noch immer rotes Licht verwendet. So zum Beispiel in den USA, Kanada oder Japan.

News Oktober 2023

Die 5 grössten Irrtümer zur Feuerwehr

Irrtum 1: Die Feuerwehr besteht überwiegend aus Berufsfeuerwehrleuten

In der Schweiz gibt es insgesamt 78’400 Mitglieder der Feuerwehr (AdF), die in verschiedenen Feuerwehrorganisationen tätig sind. Diese Mitglieder verteilen sich auf 1’212 Miliz-Feuerwehrorganisationen, 174 Betriebs- und 17 Berufsfeuerwehren. Die Milizfeuerwehr war im Jahr 2021 besonders aktiv und leistete über 1'035’583 Einsatzstunden (858'460 im Jahr 2022). Dabei wurden 15’983 Einsatzstunden von Berufsfeuerwehrleuten erbracht, was etwa 1,59% entspricht. Die Milizfeuerwehr ist äusserst dankbar, wenn erfahrene Berufsfeuerwehrleute ihr Fachwissen und ihre berufliche Expertise in das Team einbringen und ihre Erfahrungen aus dem Beruf in ihr freiwilliges Engagement einfliessen lassen. Diese professionellen Inputs bereichern die Mannschaft und tragen dazu bei, dass die Milizfeuerwehr effektiver und besser aufgestellt ist.

Irrtum 2: Das Feuerwehrdepot ist rund um die Uhr besetzt

Die freiwilligen Feuerwehrleute widmen sich dem Ehrenamt in ihrer Freizeit. Natürlich können sie nicht die gesamte Zeit im Feuerwehrdepot verbringen und auf den nächsten Einsatz warten. Bei einer Alarmierung machen sich die Einsatzkräfte daher von ihrem jeweiligen Aufenthaltsort aus direkt auf den Weg zum Depot, um sich dort auszurüsten. Einige Gemeinden haben jedoch einzelne hauptamtliche Kräfte mit geringfügiger Beschäftigung, die ihre Arbeitszeit für den Unterhalt und die Wartung der Gerätschaften aufwenden. Dies ist jedoch nicht die Regel, deshalb gilt: Im Notfall nicht bei einem Kollegen aus der Feuerwehr oder ins Feuerwehrdepot anrufen, sondern direkt die 118 wählen!

Irrtum 3: Wer den Notruf wählt, muss auch für den Einsatz der Feuerwehr zahlen

Es ist wichtig klarzustellen: Wer einen Brand entdeckt und über die Notrufnummer 118 meldet, muss keine Kosten befürchten. Es ist bedauerlich, dass dieser Irrtum immer noch weit verbreitet ist, obwohl er absolut nicht zutrifft. Es ist wichtig, mit diesem Mythos aufzuräumen, denn er ist nicht nur irreführend, sondern kann auch gefährlich sein. Die Angst vor möglichen Kosten sollte niemanden davon abhalten, im Notfall die Feuerwehr zu rufen. Denn unterlassene Hilfeleistung kann strafrechtliche Folgen haben. Es ist daher wichtig, dass die Bevölkerung aktiv wird und die zuständigen Rettungskräfte, einschliesslich der Feuerwehr, informieren, wenn sie einen Notfall bemerken. Es ist jedoch zu beachten, dass bestimmte Situationen, wie z.B. nicht angemeldete Gartenabfallfeuer, zu Kosten für den Besitzer führen können. In solchen Fällen kann der Gartenbesitzer für den Feuerwehreinsatz zur Kasse gebeten werden.

Irrtum 4: Die Arbeit der freiwilligen Feuerwehrleute wird gut bezahlt

Der Feuerwehrdienst erfordert Hingabe, Opferbereitschaft und den Willen, anderen Menschen in Not zu helfen. Es geht um den Dienst am Gemeinwohl und den Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung. Es sollte keine finanziellen Anreize geben, sondern eine intrinsische Motivation, die auf der Überzeugung beruht, dass jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag leisten kann. Übungsbesuche und Einsätze werden zwar besoldet, aber man kann sich damit kein zweites Standbein aufbauen. Es ist wichtig zu betonen, dass viele Übungsvorbereitungen, Sitzungen, Besprechungen und die Zeit über die eigentliche Übung hinaus unentgeltlich geleistet werden. Das ist schliesslich "Ehrensache"!

Irrtum 5: Die Feuerwehr ist eine reine Männerdomäne

In Niederglatt arbeiten Frauen und Männer in der Feuerwehr längst Hand in Hand zum Wohle der Bevölkerung. Das Klischee, dass sich in einer Feuerwehr ausschliesslich Männer engagieren können, gehört der Vergangenheit an. Der schweizerische Durchschnitt zeigt einen stetigen An-stieg und liegt mittlerweile bei 11% oder 8'964 Feuerwehrfrauen (vgl. FKS Feuerwehrstatistik 2022). Doch in Niederglatt sind wir mit stolzen 18% weit über dem nationalen Durchschnitt. Die zunehmende Beteiligung von Frauen in der Feuerwehr ist ein positiver Trend, der die Diversität und die Effizienz unserer Einsatzkräfte erhöht. Frauen bringen wertvolle Perspektiven, Fähigkeiten und Erfahrungen in das Team ein, was zu einer noch besseren Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr führt.

News September 2023

Ereignisse im Juli 2023

Im Juli erlebte die Feuerwehr Niederglatt eine ausserordentlich ereignisreiche Woche
mit einer wahren Flut von Einsätzen, die fast das ganze Spektrum der Feuerwehrarbeit
abdeckten. Insgesamt mussten acht verschiedene Einsätze bewältigt werden, darunter
ein Dachstockbrand, ein Kellerbrand, ein umgestürzter Baum, mehrere Wassereinbrüche
in Gebäuden, Rohrbrüche und vieles mehr. Trotz der anspruchsvollen Situation haben wir als Feuerwehr stets den Überblick behalten und waren mit vollem Einsatz und Fachwissen zur Stelle, um die vielfältigen Notfälle zu bewältigen. Die Sicherheit der Bevölkerung stand für uns immer an erster Stelle und wir arbeiteten hart daran, Schäden zu minimieren und Menschen in Not zu helfen.

Während dieser intensiven Woche nutzten wir wie immer die sozialen Medien, insbesondere Facebook und Instagram, um der Bevölkerung einen kleinen Einblick in unsere Arbeit und das Geschehen im Dorf zu geben. Wir haben kontinuierlich über unsere Einsätze, die Herausforderungen und die Massnahmen zur Bewältigung der Situation berichtet. So konnten wir transparent und nahbar sein und der Bevölkerung zeigen, wie vielfältig und wichtig die Arbeit der Feuerwehren ist. 

Dank des Verständnisses und der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger konnten wir unsere Aufgaben erfolgreich bewältigen und die Sicherheit unserer Gemeinde gewährleisten. Wir sind stolz auf unser Team und danken allen, die uns in dieser anspruchsvollen Woche unterstützt und mitgefiebert haben. 

Die Feuerwehr Niederglatt ist jederzeit einsatzbereit und wird auch weiterhin alles daran setzen, unsere Gemeinde zu schützen und in Notsituationen zu helfen. Wir sind dankbar für die Wertschätzung und das entgegengebrachte Vertrauen der Bevölkerung.

Der Unwettermodus

Bei lang anhaltenden Unwettern mit vielen möglichen Gefahrensituationen geht die Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung in den Unwettermodus über. In dieser Zeit bleibt das Feuerwehrdepot ständig besetzt, um jederzeit schnell und effizient auf auftretende Ereignisse reagieren zu können. Durch diese ständige Präsenz und Einsatzbereitschaft sind wir in der Lage, sofort Hilfe zu leisten und die Sicherheit unserer Gemeinde zu gewährleisten.

Der Unwettermodus tritt in Kraft, sobald die Lage eine erhöhte Einsatzbereitschaft erfordert. Alle relevanten Einsatzkräfte und Ressourcen werden in Alarmbereitschaft versetzt, um schnell auf mögliche Notfälle wie Überschwemmungen, umgestürzte Bäume, Sturmschäden oder Brände (bspw. durch Blitzeinschläge) reagieren zu können. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten und Behörden ermöglicht eine effektive Koordination aller Einsatzmassnahmen. Erst wenn sich das Unwetter allmählich beruhigt und die Gefahr abnimmt, kann die Einsatzleitzentrale (ELZ) den Unwettermodus wieder aufheben. Sobald keine akute Gefahr mehr besteht und die Lage es zulässt, wird der Normalbetrieb wieder aufgenommen.


Einsatz vom 8. Juli 2023: Brand durch Blitzschlag


News August 2023

9 Gründe, warum es sich lohnt, der Feuerwehr beizutreten

“Wenn ich gross bin, gehe ich zur Feuerwehr, ist doch klar!” Wer hat als Kind nicht mindestens einmal davon geträumt, Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu werden?
Wir haben 9 Gründe zusammengestellt, warum es sich lohnt, Teil unseres tollen Teams zu werden:

  1. Kameradschaft und Zusammenhalt
    Freiwillige Feuerwehr steht für Kameradschaft, Zusammenhalt und Teamwork. Ohne den funktionierenden Zusammenhalt könnte keine Feuerwehr existieren. Gerade im Feuerwehreinsatz müssen sich alle aufeinander verlassen können.
  2. Gesellschaftliches Engagement
    Als Feuerwehrmitglied geht es darum, anderen zu helfen und sich gesellschaftlich zu engagieren. Gutes zu tun, verschafft Dir selbst ein positives Gefühl.
  3. Du stellst die Gefahrenabwehr sicher
    Unser ständiger Auftrag lautet: Sichern – Retten – Halten – Schützen – Bewältigen. Die Arbeit der Feuerwehr ist vielfältig, das Spektrum der Einsätze breit gefächert: Von der Brandbekämpfung bis zur Technischen Hilfeleistung ist alles dabei.
  4. Du bist Vorbild!
    Als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr trägst Du viel Verantwortung. Im Einsatz für Dich und Deine Kameraden, aber auch ausserhalb des Dienstes. Denn Du solltest als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann eine Vorbildfunktion erfüllen.
  5. Adrenalinkick
    Der Pager piept, der Puls steigt, das Adrenalin strömt durch Deinen Körper. Als Angehöriger der Feuerwehr erlebst Du aufregende Einsätze. Für jeden Einsatz gilt: volle Konzentration und das Befolgen von Einsatzbefehlen.
  6. Horizonterweiterung und Weiterbildung
    Als Mitglied absolvierst Du Kurse, um Fachwissen und höhere Dienstgrade zu erlangen. Du entwickelst Dich an den 12 Übungen pro Jahr weiter und wendest das gelernte praktisch an. Jede Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann wird umfassend in einem Grundkurs in die Welt der Feuerwehr eingeführt.
  7. Fahrzeug- und Technikfans kommen auf ihre Kosten
    Als Technik-Freak oder Fahrzeug-Fan kommst du als Feuerwehrmitglied voll auf deine Kosten. Für Interessierte besteht sogar die Möglichkeit sich als Maschinist auszubilden, um das Tanklöschfahrzeug zu fahren und zu bedienen.
  8. Spass
    Helfen macht Spass. Teil einer festen, verlässlichen Gemeinschaft zu sein, macht Spass. In der Feuerwehr findest Du echte Freunde und vernetzt dich so automatisch im Dorf.
  9. Anerkennung
    Als freiwilliges Feuerwehrmitglied wirst Du wertgeschätzt. Für viele Arbeitgeber sind ehrenamtliche Tätigkeiten bei der Auswahl eines Bewerbers von Vorteil. Denn das Engagement in der freiwilligen Feuerwehr spricht für viel Sozialkompetenz.

News Juli 2023

Brände und ihre Auswirkungen

Nach Abschluss der Arbeiten am Schadenplatz und sobald keine unmittelbaren Folgeschäden mehr zu erwarten sind, zieht sich das Feuerwehrpersonal zurück und überlässt den weiteren Einsatz anderen Fachpersonen wie beispielsweise Schadensexperten von Versicherungen oder Spezialisten für die Dekontamination. Obwohl sich die Angehörigen der Feuerwehr danach wieder ihrem Alltag zuwenden, können sie im Nachhinein immer noch mit den Folgen des Ereignisses konfrontiert werden. Manchmal sind die Auswirkungen von Einsätzen nicht sofort offensichtlich, sondern zeigen sich erst später in Form von Kettenreaktionen, die weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Als Beispiel für eine solche Kettenreaktion kann der Vorfall bei einem japanischen Druckerhersteller im Sommer 2021 dienen, bei dem es zu einer Staubexplosion kam und die Produktion in allen Fabriken gestoppt wurde, um die Ursachen der Explosion zu klären. Dies führte zu einer weltweiten Knappheit an Tonerkartuschen und beeinträchtigte somit den Betrieb von Bürodruckern. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Oktober 2021 in Perlen (LU), als der Brand zweier Maschinen in einer Papierfabrik zu einem Produktionsstopp und einer Knappheit an Zeitungspapier führte. Ein weiteres Beispiel war der Grossbrand in Spreitenbach im Mai 2022, der die Produktion von Krankenkassenkartenrohlingen zerstörte und den Versand von neuen Krankenkassenkarten um zwei Monate verzögerte.

Trotz der möglichen Folgen von Einsätzen sind die Feuerwehren täglich im Einsatz, um bei kleineren Ereignissen Schäden zu verhindern. Es erfüllt das Feuerwehrpersonal mit Stolz und Genugtuung, wenn der Einsatzleiter die optimale Taktik wählt, die Unteroffiziere an der Front die richtigen Entscheidungen treffen und die Feuerwehrfrauen und -männer ihre Arbeit bestmöglich verrichten. Eine erfolgreiche Brandbekämpfung durch die Feuerwehr kann dazu beitragen, dass der Schaden auf den betroffenen Raum begrenzt bleibt und die Wohnung nach Renovierungsarbeiten wieder als Wohnraum zur Verfügung steht.

Sommerpause für den Übungsbetrieb

Am Freitag, den 14.07.2023 steht die alljährliche Sommerübung vor der Tür. Neben dem offiziellen Übungsteil steht dieser Abend ganz im Zeichen der Anerkennung und des Zusammenhalts innerhalb der Feuerwehr. Wir möchten uns bei unseren Feuerwehrangehörigen und ihren Familien für ihren Einsatz und ihre Unterstützung bedanken. Dazu werden wir bei einem gemeinsamen Abendessen die Kameradschaft stärken und uns für die unermüdliche Arbeit bedanken. Nach Abschluss der Veranstaltung geht der Übungsbetrieb offiziell in die wohlverdienten Sommerferien. Dennoch können wir im Ernstfall immer auf genügend Feuerwehrleute zählen. Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gemeinde stehen an erster Stelle und unsere engagierten Mitglieder sind jederzeit bereit, in Notsituationen zu helfen. An dieser Stelle möchten wir allen Feuerwehrangehörigen und ihren Familien nochmals unseren herzlichen Dank aussprechen. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Opferbereitschaft sind von unschätzbarem Wert und tragen wesentlich zur Sicherheit unserer Gemeinschaft bei.

News Juni 2023

Park- und Sicherheitsdienst als Dienstleistung ausserhalb des Hauptauftrages

Die mehrteilige Serie der vergangenen Mitteilungshefte hat eindrucksvoll die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren aufgezeigt. In erster Linie wird sie mit der Bewältigung von Notfällen wie Bränden oder Rettungseinsätzen in Verbindung gebracht. Es mag überraschend klingen, aber die Feuerwehr kann von Niederglatter Vereinen oder Eventorganisatoren auch für Parkdienste angefragt werden. Parkplatz- und Sicherheitsdienste werden somit auch ausserhalb des öffentlichen Auftrags angeboten, jedoch immer mit direkter Verrechnung an den Veranstalter. Dieser Service ist im Vergleich zu anderen Dienstleistern zwar preiswert, aber keinesfalls kostenlos. Das Entgelt für diese Dienstleistung zahlt nicht der Steuerzahler, sondern wird von der Feuerwehr dem Veranstalter direkt in Rechnung gestellt. 

Der jährliche Leistungstest für Atemschutzträger

Im Juni ist es wieder soweit: Einmal im Jahr muss der Leistungstest für Atemschutzträger durchgeführt werden. Ziel ist es, die körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit der Atemschutzträger unter simulierten Einsatzbedingungen zu überprüfen. Dieser Test ist von entscheidender Bedeutung, da Atemschutzträger während ihrer Einsätze in gefährlichen Umgebungen arbeiten, in denen sie mit Rauch, Hitze, eingeschränkter Sicht und anderen schwierigen Bedingungen konfrontiert sind. Der Test besteht aus fünf verschiedenen Posten, die unterschiedliche Aspekte des Atemschutzeinsatzes simulieren. Diese Stationen sind so konzipiert, dass sie die körperliche Belastung und die Fähigkeit, mit Stresssituationen umzugehen, messen. Die fünf Stationen sind:

Posten 1: Gehen ohne/mit Last (Zeitvorgabe: 6 Minuten)

  •  200 Meter gehen ohne Last
  • 100 Meter gehen mit Last (zwei 75er-Schläuche, gerollt)

Posten 2: Treppensteigen (Zeitvorgabe: 3.5 Minuten)

  • Hinauf- und Herabsteigen einer Treppe mit insgesamt 180 Stufen

Posten 3: Gehen mit Kanistern (Zeitvorgabe: 2 Minuten)

  • 100 Meter gehen mit zwei Kanister à je 15 kg

Posten 4: Hindernisparcours (Zeitvorgabe: 3 Minuten)

  • Abwechselndes Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen von 60cm Höhe.
    Durchlauf von drei Runden (1 Runde = 3x Übersteigen / 3x Unterkriechen)

Posten 5: Schlauchrollen (Zeitvorgabe: 2.5 Minuten)

  • Aufrollen eines doppelt ausgelegten 55er-Schlauchs von 20 Meter Länge.
    Aufrollen in der Luft durch heranziehen des Schlauchs.

Der Test gilt als bestanden, wenn alle Stationen innerhalb der vorgegebenen Zeit absolviert wurden und noch Luft in der Pressluftflasche vorhanden ist. Dieser Test soll sicherstellen, dass die Atemschutzträger körperlich fit und in der Lage sind, ihre Aufgaben unter den erschwerten Bedingungen eines Atemschutzeinsatzes zu erfüllen. 

News Mai 2023

Aufgaben der Feuerwehr: Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr hat in der Schweiz eine lange Tradition und spielt eine wichtige Rolle im Feuerwehrwesen. Sie bietet Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit, frühzeitig mit der Feuerwehr in Kontakt zu kommen und erste Erfahrungen in der Brandbekämpfung zu sammeln.

Die Jugendfeuerwehr ist zudem ein wichtiger Nachwuchsträger für die Feuerwehr und fördert junge Menschen in vielerlei Hinsicht. Durch das regelmässige Üben und die Teilnahme an Wettkämpfen und Übungen, lernen die Jugendlichen Verantwortung zu übernehmen, Teamarbeit und Kameradschaft. Darüber hinaus werden auch praktische Fähigkeiten, wie der Umgang mit Feuerwehrgerätschaften und das Absetzen von Notrufen, vermittelt.

Ab 13 Jahren darf man der Jugendfeuerwehr beitreten. Genauer gesagt in dem Jahr, in dem man 13 wird, so muss nicht erst auf den Geburtstag gewartet werden. Ab 18 Jahren tritt man entweder von der Jugendfeuerwehr in den Aktivdienst über oder man tritt direkt ohne Vorkenntnisse bei. Nach erfolgtem und bestandenem Grundkurs darf man aktiv an Einsätzen teilnehmen. Dies geschieht in der Regel noch im ersten Dienstjahr.

«Wenn die Flamme der Leidenschaft für die Brandbekämpfung in der Kindheit entfacht wird, besteht eine gute Chance, dass sie im Erwachsenenleben weiter brennt.»

Florian – der Schutzpatron der Feuerwehr

Heute möchten wir etwas über unseren Schutzpatron, den heiligen Florian erzählen, der für uns Feuerwehrleute eine grosse Bedeutung hat. Florian lebte im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus im Römischen Reich und bekannte sich schon früh zum Christentum. Zu dieser Zeit war das Christentum noch verboten, dennoch setzte sich Florian für die Befreiung gefangener Christen ein. Wegen seiner Tapferkeit und seines Mutes wurde er vom römischen Präfekten Aquilinus zum Tode verurteilt und ertränkt. Der Legende nach wurde er mit einem Mühlstein um den Hals in einen Fluss geworfen.

Als Schutzpatron der Feuerwehr wird der heilige Florian auf alten Bildern oft mit einem Wassereimer dargestellt. Diese Darstellung wurde symbolisch mit dem Löschen von Bränden in Verbindung gebracht, was wir Feuerwehrleute bis heute als unsere Hauptaufgabe ansehen. Auch wenn der Wassereimer später eher mit dem Ertrinken im Fluss in Verbindung gebracht wurde, hat sich der Florianstag als Tag der Feuerwehr etabliert und wird jedes Jahr am 4. Mai gefeiert.

An diesem Tag gedenken wir nicht nur des heiligen Florian, sondern feiern auch unsere Arbeit als Feuerwehrleute und unseren Einsatz für die Sicherheit unserer Gemeinde. Wir sind stolz, ein Teil dieser grossartigen Gemeinschaft zu sein und danken euch allen für euren Einsatz und euer Engagement.

Lasst uns am Florianstag gemeinsam oder in Gedanken feiern und uns daran erinnern, dass un-sere Arbeit als Feuerwehrleute nach wie vor von grosser Bedeutung ist. Wir müssen immer auf dem neuesten Stand sein, unsere Fähigkeiten und unsere Ausrüstung verbessern, um für jeden Notfall gerüstet zu sein.

In diesem Sinne wünschen wir allen einen schönen Florianstag und wir sagen Danke für die ste-tige Unterstützung.

News April 2023

Aufgaben der Feuerwehr: Tierrettungen

Jede Feuerwehr hat nicht nur die Aufgabe, Menschenleben zu retten, sondern auch Tiere aus brenzligen Situationen zu befreien. Ob Hunde aus einem brennenden Gebäude oder Katzen vom Baum, die Feuerwehr ist bereit, jedem Tier in Not zu helfen.

Tiere können aus vielerlei Gründen in Not geraten. Ein Brand kann dazu führen, dass sie in ihrem Zuhause eingeschlossen oder in einer gefährlichen Situation gefangen sind. Hochwasser kann dazu führen, dass Tiere auf Dächern oder Baumstämmen festsitzen und nicht mehr herunterklettern können. Auch Stürze aus hohen Fenstern oder von Felsen können dazu führen, dass Tiere gerettet werden müssen.
Es ist wichtig zu wissen, dass Tiere in Not oft verängstigt und verärgert sind und dass es für die Feuerwehrleute wichtig ist, sie mit Vorsicht und Fingerspitzengefühl zu retten. Um dies zu erreichen, arbeiten die Feuerwehren oft eng mit lokalen Tierschutzgruppen oder Tierärzten zusammen, um sicherzustellen, dass jedes gerettete Tier angemessen versorgt wird.

FLORI – Feuerwehr für Kindergärten

Im Auftrag der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) sind auch Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Niederglatt mit der Puppe "Flori" in Kindergärten unterwegs. Das Ziel ist, Vertrauen in die Feuerwehr zu schaffen und den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer sowie das korrekte Verhalten im Brandfall beizubringen. Neben der Evakuation zum festgelegten Sammelplatz, wird auch der Anruf beim Feuerwehrnotruf 118 geübt. So lernen die Kinder auf spielerische Weise, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen.

Flori besucht die Kindergärten jeweils den ganzen Morgen an folgenden Daten und Standorten:

  • Donnerstag, 20.04.2023 im Kindergarten «im Guet»
  • Freitag, 21.04.2023 im Kindergarten «Altes Schulhaus»
  • Montag, 24.04.2023 im Kindergarten «Gärtli»

News Februar 2023

Aufgaben der Feuerwehr: Bewältigung von Wasser- und Elementarereignissen

Bei Schäden durch Hochwasser, Unwetter, Stürme, Erdbeben oder sonstigen Elementarereignissen, übernimmt die Feuerwehr verschiedene Aufgaben. Egal ob ein Raum unter Wasser steht, ein Baugerüst umgefallen ist oder ein umgefallener Baum die Strasse blockiert und dadurch den Verkehrsfluss behindert. Die Feuerwehr ist im Besitz der notwendigen Gerätschaften, um das Ereignis zu beheben. Und sollten unsere Gerätschaften einmal nicht ausreichen, helfen uns Partnerorganisationen wie beispielsweise die Stützpunktfeuerwehr Dielsdorf bei der Bewältigung des Ereignisses.

Was tun bei einem überfluteten Raum?

  • Stellen Sie sicher, dass Sie sich in einer sicheren Umgebung befinden. Vermeiden Sie es, in den betroffenen Raum zu gehen, denn es besteht die Möglichkeit, dass das Wasser elektrische Leitungen oder andere Gefahren berührt. Bereits ab diesem Punkt ist es empfehlenswert, die Feuerwehr unter Tel. 118 zu alarmieren.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, drehen Sie das Wasser ab und schalten Sie den Strom im betroffenen Raum aus. 
  • Alarmieren Sie spätestens jetzt die Feuerwehr. Wir verfügen über Gerätschaften und das notwendige Knowhow, um den Raum innert kurzer Zeit vom Wasser zu befreien.
  • Während wir uns auf den Weg zu Ihnen machen, können Sie für die Versicherung bereits Schadensfotos erstellen, um das Ausmass visuell festzuhalten.
  • Weisen Sie unsere Fahrzeuge am Schadensort ein und zeigen Sie uns den direktesten Weg zum Ereignisort.
  • Im Anschluss an unsere Tätigkeit empfehlen wir den Raum gründlich und über eine längere Zeit zu trocknen. Setzen Sie dabei Lüfter oder Entfeuchtungsgeräte ein, um einer Schimmelbildung entgegenzuwirken.

Wasserereignisse sind gefährlich und nichts für ungeübte Personen. Kann das Wasser nicht ab-gestellt werden zählt auch hier jede Minute, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Scheuen Sie sich nicht, fachkundige Hilfe durch die Feuerwehr aufzubieten. Wir helfen gerne bei allen oben aufgeführten Schritten, egal um welche Uhrzeit!

News Januar 2023

Ein frohes, gesundes und sicheres neues Jahr!

Die Feuerwehr Niederglatt wünscht der gesamten Bevölkerung einen frohen, gesunden und vor allem sicheren Start ins neue Jahr. 

Beförderungen ins Feuerwehr-Kader

Per 1. Januar 2023 wurden befördert:

  • Nico Engmann zum Gefreiten
  • Marc Leutwyler zum Gefreiten

Eure Beförderung ist die Anerkennung für den besonderen Einsatz und gleichzeitig auch ein Auftrag für den zukünftigen Feuerwehrdienst. Wir gratulieren Euch herzlich und wünschen Euch auch in Zukunft einen interessanten, abwechslungsreichen, herausfordernden und vor allem sicheren Feuerwehrdienst. 


Die Aufgaben der Feuerwehr: Strassenrettung/Pionier

Der dritte Teil der Serie widmet sich den Pionieraufgaben. Die Feuerwehr Niederglatt bildet alle Feuerwehrleute zu Pionieren aus, welche vor allem in der technischen Hilfeleistung zum Einsatz kommen. 

Trifft die Feuerwehr an einem Verkehrsunfallort ein, wird eine Pioniergruppe im sogenannte 7er System gebildet. Die Gruppe besteht aus sieben Einsatzkräften, welche die grundlegende Aufgabe haben, den Schadensplatz abzusichern und die verunfallte Person aus dem Autowrack zu bergen, um sie anschliessend dem Rettungsdienst für den Transport zu übergeben.

Die sieben Funktionen setzen sich wie folgt zusammen:

(1) Ein Chef Rettung übernimmt die Gesamtleitung der Rettung und koordiniert mit den anderen Organisationen auf dem Schadenplatz die reibungslose Zusammenarbeit.

(2) Die Bergung direkt am Fahrzeug wird durch einen Gruppenführer Front geleitet.

(3+4) Die ausführenden Hände des Gruppenführers, bilden zwei Front Feuerwehrleute. Sie stabilisieren das Fahrzeug, bedienen die Werkzeuge und Geräte, um die notwendigen Rettungsöffnungen zu schaffen.

(5) Eine weitere Person ist für die Sicherheit am Schadenplatz verantwortlich und schaut, dass niemand zu Schaden kommt, dass die Batterie abgehängt wird, sichert scharfe Kanten ab, wischt Scherben weg und bewahrt die ganze Zeit den Überblick, um mögliche Gefahren schnell zu verhindern oder zu neutralisieren.

(6) Eine Person ist als Betreuung für die verunfallte Person vorgesehen. Sobald eine Öffnung besteht, begibt sich diese Person zum Patienten. Der Patient wird laufend über die Aktionen der Feuerwehr orientiert.

(7) Last but not least, die Person im Rückwertigen. Sie ist verantwortlich, dass das richtige Material und die richtigen Geräte vom Tanklöschfahrzeug am Schadenplatz bereitstehen.

Je nach Situation vor Ort kann die Bergung sauber strukturiert besprochen und systematisch vorgegangen werden. Steht das Leben des Patienten in unmittelbarer Gefahr, wendet der Rettungsdienst, sowie auch die Feuerwehr eine sogenannte Notrettung oder «Crash-Bergung» an. 

Was tun bei einem Verkehrsunfall?

  • Verschaffen sie sich einen Überblick.
  • Sichern Sie die Unfallstelle ab.
  • Leisten sie Nothilfe.
  • Alarmieren Sie den Rettungsdienst unter 144.
  • Betreuen sie verletzte Personen.


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